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Das Kalte Mäusehaus

Günter, der Dachs, war ein komischer Kauz. Er lebte seit vielen Jahren in einer tiefen Höhle im Wald. Nur selten kam er ans Tageslicht. Und was tat er die ganze Zeit so allein, tief in der muffigen Erde? Nur zwei Dinge: Bücher lesen und schlafen. Günter Dachs besaß Hunderte von Büchern. Er lag inmitten seiner Bücherberge, umgeben von Kerzenstummeln und las, bis ihm die Augen zufielen. Lesen und schlafen, das war alles, was er wollte.

Filibert und Alfons, die beiden Mäuse, besuchten ihn
im Herbst und waren entsetzt, wie der Dachs hauste. »Günter!« rief Filibert, »du gehörst an die frische Luft! Hier unten holst du dir den Tod! Weißt du nicht, daß der Winter vor der Tür steht? Nicht einmal Vorräte hast du gesammelt. Vom Bücherlesen allein wirst du nicht leben können!«

»Ja«, bestätigte Alfons, »wir werden dir helfen, Günter, Du kannst in unsere neue Höhle übersiedeln. Wir sind bestens auf den Winter vorbereitet. Deine Bücher kannst du ja mitnehmen. In diesem muffigen Bau konnen wir dich nicht verschimmeln lassen!«

Der Dachs sträubte sich anfangs zwar gegen einen Umzug, doch die beiden Mäuse ließen nicht locker. Er war ein gutmütiger Geselle, dieser Dachs, und so ließ er sich schließlich überreden.

Alfons’ und Filiberts Behausung war wirklich sehr freundlich und geräumig. Sie hatten einen verlassenen Fuchsbau umgebaut und sogar ein Fenster eingesetzt. Nachdem Günters Bücher in hohen Regalen untergebracht waren, zog der Dachs selbst ein.

Noch im Dezember fiel sehr viel Schnee, und dann kam eine furchterregende Kältewelle. Der Wind pfiff ü

ber das Land, samtliche Teiche und Seen froren meterdick zu. Der Frost drang auch in das Mäuseheim vor, denn es lag nicht so tief unter der Erde. Filibert und Alfons muBten Tag und Nacht den Ofen heizen. Günter Dachs lag meistens im Bett und las seine Bücher.

Doch im Januar ging den Mäusen das Brennholz aus, und die Kälte ließ noch immer nicht nach. Nun wurde es sehr ungemütlich in der Höhle. Die Kälte drang durch die Fensterritzen, durch die Spalten in der Tür, und die Mäuse und der Dachs begannen entsetzlich zu frieren. Nur im Bett hielten sie es noch aus.

Um sich wenigstens dann und wann einen heißen Tee kochen zu können, mußten sie mit Günters Büchern einheizen. Günter jammerte sehr um seine Bücher, aber Tee war
ihm letzten Endes doch lieber. »Mein alter Bau war zwar muffig, aber Frost wäre nicht hineingekommen!« sagte er, und Filibert und Alfons mußten ihm recht geben.

Ende Januar hatten sie fast alle Bücher verheizt, nur Günters Lieblingsbücher waren noch übriggeblieben. Sie fingen schon an, die Fußbodenbretter zu verfeuern, als die Kälte endlich nachließ.

Eines Nachts kam ein Maulwurf, der unter der Mäusewohnung lebte, durch das Loch im Boden herauf.
Er warf einen Blick auf die Schläfer und verzog sich rasch wieder in die warme Erde. Hier oben war es ihm eindeutig zu ungemütlich.

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